In jeder Kampfsporthalle wird eine eigene Sprache gesprochen. Es geht um Sparring, um Pratzen, um Submissions, um Graduierungen und darum, wann man abklopft. Wer neu dazukommt, versteht die Hälfte nicht und traut sich oft nicht zu fragen. Dieser Bereich erklärt das Hintergrundwissen, das im Training vorausgesetzt wird.
Sparring und Sicherheit
Das größte Missverständnis betrifft das Sparring. Gemeint ist kein Kampf, sondern kontrolliertes Üben mit einem Partner, in vereinbarter Härte und mit Schutzausrüstung. In manchen Kursen gehört es fest dazu, in anderen wird bewusst darauf verzichtet. Beides hat seinen Grund, und beides sollte man vor der Anmeldung wissen. Ebenso wichtig ist die Frage, wie Sicherheit im Training hergestellt wird: durch Paarbildung nach Erfahrung, durch klare Ansagen und durch das Recht, jederzeit abzubrechen.
Genauso häufig ist die Sorge, sofort mitkämpfen zu müssen. Das passiert nicht. Sparring steht am Ende einer langen Reihe von Schritten: erst die Technik allein, dann mit einem kooperierenden Partner, dann mit leichtem Widerstand. Wer noch nicht so weit ist, übt in dieser Zeit weiter an der Pratze oder am Sandsack. Niemand wird in eine Übung geschickt, für die ihm die Grundlagen fehlen.
Verletzungen, Graduierungen, Begriffe
Die weiteren Texte behandeln typische Belastungen und wie sie sich vermeiden lassen, den Unterschied zwischen Schmerz und Warnsignal und den richtigen Umgang mit Pausen. Dazu kommt ein Überblick, wie Graduierungssysteme in den verschiedenen Kampfsportarten aufgebaut sind, warum ein Gürtel je nach Stil völlig Unterschiedliches bedeutet und weshalb einige Sportarten ganz ohne Rangabzeichen auskommen. Ein Glossar erklärt die Begriffe, die im Training ständig fallen, von Clinch über Guard bis Takedown.
Wissen im Training anwenden
Theorie hilft beim Einordnen, nicht beim Können. Wer wissen will, wie kontrolliertes Sparring tatsächlich abläuft, sieht es sich am besten im Kurs an. In der Kampfsportschule und Fitnesszentrum Shouraki in Aachen betrifft das vor allem Kickboxen in Aachen, BJJ, Grappling und Bodenkampf sowie MMA in Aachen. Wie Sicherheit beim Waffentraining geregelt ist, zeigt der Kurs Kali, Escrima, Stock- und Messerkampf: Stockkampf ab 16 Jahren, Messertraining ab 18.